• Die benigne (gutartige) Prostatahyperplasie (Prostatavergrößerung) ist das häufigste Prostataleiden.
    Bei den meisten Männern beginnt ab 40 eine Vergrößerung der Prostata. Gleichzeitg entsteht mit
    zunehmendem Alter ein größeres Risiko an Prostatakrebs zu erkranken. In den USA ist das Prosta-
    takarzinom in letzter Zeit die häufigste diagnostizierte Krebserkrankung , nicht zuletzt auch durch
    ein höheres Gesundheitsbewusstsein der männlichen Bevölkerung und durch die Einführung des sog.
    PSA-Screenings. Aufgrund umfassender Aufklärung in den Medien nützen immer mehr Männer die
    zusätzlich zur gesetzlichen Vorsorge möglichen, moderneren Methoden der Krebsvorsorge. Auch wir
    bieten wir Ihnen zusätzliche, freiwillige Leistungen, sogn. IGEL-Leistungen zur Krebsvorsorge an:

         
  • PSA-Kontrolle: (Prostata-Spezifisches Antigen) zur Früherkenung von Prostatakrebs-Erkrankungen
    und zur besseren Einschätzung Ihres individuellen Prostatakrebs-Risikos. Das PSA ist ein Eiweiß-
    körper, der nur von der Prostata in das Blut abgegegben wird. Dieser Wert kann bei einer erhöhten
    Konzentration im Blut Aufschluß über das Vorhandensein eines Prostatakrebses geben, auch wenn
    der Krebs mit dem Finger noch nicht getastet werden kann, wie es die gesetzliche Leistung vorsieht.
      
  • Transrektale Ultraschalluntersuchung: Mittels einer rektal einzuführenden Ultraschallsonde wird die
    Prostata untersucht. Dadurch wird eine präzise Volumenbestimmung möglich. Außerdem kann diese
    Untersuchung einen Hinweis auf die Gut- oder Bösartigkeit der Prostatadrüse geben.
        
  • Nierensonographie: Die Nierensonographie kann Auskunft über das Vorhandensein eines Nierenkrebses
    geben.
      
  • Urincytologie: Mittels Färbemethode werden im Urin enthaltene Zellen untersucht. Sie ermöglichen eine
    Aussage über Blasen- Harnleiter und Nierenbeckenkrebs.
      
  • Urinuntersuchung: Die mikroskopische Untersuchung des Harnsediments ermöglicht den quantitativen
    Nachweis von Blutspuren im Urin, welche mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Diese Untersuchung
    gibt einen Hinweis für das Vorhandensein eines Harnblasen- oder Nierentumors, Nierensteine und Ent-
    zündungen in Blase und Niere.